Musik- und Kunstschule Neunkirchen-Seelscheid  
Tasten von einem Klavier  
 
 
 
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Informationen

 
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von 8 Monaten bis 4 Jahren < <
3,5 Jahren bis 6 Jahren < <
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Blasinstrumente - Bariton / Tenorhorn / Euphonium

Das Bariton ist ein Blasinstrument und gehört zur Gattung der Blechblasinstrumente, zugehörig zum tiefen (Blech-) Register. Üblicherweise in Bb gestimmt und in der Tenorlage gespielt ist dieses Instrument meist in deutschen Militärorchestern, Blaskapellen oder in symphonischen Blasorchestern (oder Wind Orchester) zu finden. Bariton wird meist im Bassschlüssel, Tenorhorn / Euphonium ist zumeist im Violinschlüssel in Bb notiert.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der deutschen Bauweise (Tenorhorn, Bariton) und der amerikanischen Bauweise (Euphonium oder Baritone). Ein Bariton verfügt meist über 4 Ventile, ein Tenorhorn ist etwas enger und mit 3 Ventilen gebaut. Ein gutes Euphonium sollte 4-Ventilig kompensiert sein.

Amateurmusiker spielen dieses Instrument zumeist mit einem Tonumfang von ca. 2-2,5 Oktaven, Professionelle Musiker schaffen in der Spitze einen Tonumfang von 5 Oktaven. In Blaskapellen und besonders in der Volksmusik ist das Tenorhorn- und Baritonregister oft zweistimmig notiert und wird als Pendant zum Flügelhorn als Melodieinstrument mit vielen Nebenmelodien eingesetzt. Die unteren Stimmen im 2. und 3. Tenorhorn werden häufig zur Harmonisierung und zur Begleitung eingesetzt. Die Besetzung im Blasorchester: 1. Tenorhorn, Bariton, 2. + 3. Tenorhorn.

Mit dem Unterricht sollte aus "zahntechnischen" Gründen nicht in einem Alter vor 9-10 Jahren begonnen werden, dies ist natürlich individuell verschieden und kann sich auch etwas nach hinten verschieben.

Alle, die mit Spaß dieses Instrument erlernen wollen, können dies auch tun. 10% Talent, 90% Fleiß und Ehrgeiz. Alles andere kommt von alleine: Learning by doing. Wichtig ist neben dem Einzelinstrumental- oder Gruppenunterricht auch eine zusätzliche Ensemblemitwirkung, um eine gewisse Spielroutine und das Zusammenspielen mit anderen Musikern zu üben. Auch aus motivationstechnischer Sicht sollte letzteres nicht vernachlässigt werden.

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